Die Australischen Alpen

3. Dezember 2012 | Von | Kategorie: Allgemein

Die Australischen Alpen

In den australischen Bundesstaaten Victoria und New South Wales liegen eine Reihe von Bergketten, die von den Australiern „Australien Alps“ oder „Snowy Mountains“ genannt werden und zur Great Divide, dem australischen Bergland gehören. Kürzlich gab es dazu auch eine spannende Dokumentation über die australischen Alpen auf arte. In den Australischen Alpen liegen die höchsten Berge des Kontinents, unter anderem der 2228 Meter hohe Mount Koskiuszko, der 1896 Meter hohe Mount Bogong und der 1861 Meter hohe Mount Hotham. Die gesamte Region der Australischen Alpen ist bei Wanderern aber vorallem auch bei Skifahrern, Langläufern und Snowboardern sehr beliebt. Schließlich gibt es in dem eher trockenen, warmen und flachen Kontinent nicht sehr viele Wintersportgebiete und überhaupt gehört der Wintersport erst im letzten Jahrhundert zu den Freizeitvergnügungen der Australier. Heute locken die Berge der Australischen Alpen das ganze Jahr über Touristen aus ganz Australien aber auch von anderen Kontinenten an.

Winter in den Australischen Alpen
Im australischen Winter, der von Juli bis Oktober dauert, liegt in den Australischen Alpen sehr viel Schnee und in den zahlreichen Skigebieten, die zumeist in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts am Reissbrett entstanden sind und die im Sommer nur sehr wenige Einwohner haben, ist jetzt viel los. Es gibt jede Menge Restaurants, Hotels, Ferienwohnungen und in den tiefergelegenen kleinen Städten auch Motels und Bed & Breakfast. Überall gibt es Skilifte zu den oft spektakulären Abfahrten an den fast kahlen Bergrücken. Bekannte Skigebiete sind Lake Mountain, Falls Creek, Mount Buller und Mount Hotham, die alle nur 3 bis 4 Autostunden von Melbourne entfernt liegen.

Die Nationalparks der Australischen Alpen
16 Nationalparks und Naturschutzgebiete gibt es in den Australischen Alpen. Außerdem befindet sich auf dem Gipfel des höchsten Berges, des Mount Kosciuszko ein Biosphärenreservat der UNESCO mit Pflanzenarten, die es nirgends sonst auf der Welt gibt. Wer im Sommer hier wandert, erlebt mit Wildblumen bedeckte Wiesenhänge, steile Granitfelsformationen, Höhlen, Gletscherseen, wilde Flüsse, Eukalyptuswälder und eine sehr interessante Tierwelt. Mit etwas Glück lassen sich Kängurus, Wallabys, Wildpferde und die seltenen Corroboree-Frösche beobachten. Auch ein Besuch der alten Wohnorte und Kultstätten der Ureinwohner Australiens, der Aborigine, ist sehr interessant.

Eine Känguru Familie zum bestaunen

Wer Glück hat sieht im Nationalpark viele Tiere unter anderem das Känguru

Schlagworte: , , , , , , , , , , , , ,

Schreibe einen Kommentar